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Cover: Auf dem Regenbogen: Silberhuf und die kleine Fee Perlmut

Geschichte

Auf dem Regenbogen: Silberhuf und die kleine Fee Perlmut

Mit KI erzeugt
KinderAb 4 Jahrenca. 18 Min.

Nach einem warmen Sommergewitter leuchtet der Regenbogen über dem mittelalterlichen Dorf – doch etwas fehlt! Die kleine Fee Perlmut und das mutige Einhorn Silberhuf machen sich auf die Reise über die sagenhafte Brücke Bifröst, um das Rätsel der verschwundenen violetten Farbe zu lösen.

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Nach dem Sommergewitter

Kapitel 1 von 1 · gesamt 0:00 / 3:46

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Zum Mitlesen: Nach dem Sommergewitter

Hörst du das? Ganz leise, ganz weit weg… das ist der letzte Tropfen von einem Sommerregen, der gerade aufhört zu fallen.

[exhales] Ah, dieser Geruch nach warmem Regen auf staubigem Boden. Ich liebe das.

Und stell dir vor: Genau in diesem Moment, wenn die Sonne wieder hinter den Wolken hervorkommt, passiert etwas ganz Wunderbares am Himmel.

Ein Regenbogen.

Ein Regenbogen! Und darum geht es heute. Willkommen, ihr Lieben, kuschelt euch ein. Wir nehmen euch heute mit auf eine ganz besondere Reise. „Auf dem Regenbogen“ heißt sie.

Und die spielt vor ganz, ganz langer Zeit. Also so lange her, dass es noch keine Autos gab, keine Handys, gar nichts.

Warte, wie lange denn ungefähr?

[laughs softly] So um die achthundert Jahre. Da lebten die Menschen in kleinen Dörfern. Mit Häusern aus Holz und Lehm, mit einem Marktplatz in der Mitte, und Hühnern, die zwischen den Füßen herumliefen.

Das klingt gemütlich.

War es auch. Und wenn nach einem Sommergewitter der Regenbogen aufstieg, dann liefen alle raus. Die Kinder, die Alten, die Bäcker mit noch mehligen Händen.

Echt? Warum denn alle?

Weil ein Regenbogen früher ein Glückszeichen war. Die Leute dachten: Wenn dieser bunte Bogen am Himmel steht, dann kommt etwas Gutes. Dann ist der Himmel uns freundlich gesinnt.

Oh, das ist schön. Ein bunter Bogen als Versprechen.

Genau. Und manche erzählten sogar, dass am Ende des Regenbogens Feen wohnen.

[whispers] Feen?

Feen. Und da kommen wir zu unserer Geschichte. Denn in diesem Dorf lebte eine ganz besondere kleine Fee.

Erzähl! Wie sah sie aus?

Sie hieß Perlmut. Und sie war winzig. So groß wie deine Hand, nicht größer.

So klein?

So klein. Sie hatte helle goldene Locken, rosige Wangen, und ein Kleidchen aus echten Blütenblättern, in Gelb und Grün. Und ihre Flügel, die glitzerten wie Seifenblasen in der Sonne.

[laughs] Oh, die würde ich gern mal sehen. Und war sie allein?

Nein, nein. Perlmut hatte einen besten Freund. Und der war so ziemlich das Gegenteil von klein.

[laughs] Lass mich raten. Groß?

Ein Einhorn. Ein junges Einhorn namens Silberhuf.

Ein Einhorn! Oh, jetzt bin ich gespannt.

Silberhuf hatte schneeweißes Fell, so seidig, dass es glänzte. Eine Mähne, die silbern schimmerte. Und ein gedrehtes Horn, das aussah wie Perlmutt.

Und die Augen?

Große, sanfte, blaue Augen. Und um den Hals trug er ein einfaches Band aus grünem Gras.

[sighs] Ein weißes Einhorn und eine winzige Fee. Was für ein Freundespaar.

Und die beiden erlebten an genau diesem Regenbogen-Tag ein Abenteuer, das im ganzen Dorf noch lange am Abendfeuer erzählt wurde.

Moment. Ein Abenteuer? An einem Glückstag?

Naja. Es fing ganz fröhlich an. Der Regen hörte auf, die Sonne kam raus, der Regenbogen stieg auf… und dann bemerkte Perlmut etwas.

Was denn? Was hat sie bemerkt?

Etwas stimmte mit dem Regenbogen nicht.

Oh! Und dann? Wie ging es weiter?

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