
Belletristik
Fünf in Schweden — Das Geheimnis vom roten Häuschen
Mit KI erzeugtAls die Familie an einem knallroten Häuschen am schwedischen See ankommt, ist die Welt noch in Ordnung: Papa stolpert über seinen Koffer, die Zwillinge Hanne und Lotte stürmen jubelnd auf den Steg, und Mama backt die herrlichsten Zimtschnecken weit und breit. Doch am nächsten Morgen sind alle Zimtschnecken spurlos verschwunden — und die elfjährige Lene beschließt, den mysteriösen Dieb zu finden.
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Titelsong
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An einem warmen Sommertag rollte ein voll gepacktes Auto über einen schmalen Waldweg. Es holperte und knirschte über kleine Steine. Und dann, endlich, tauchte es zwischen den Bäumen auf: ein rotes Ferienhäuschen am See. Das Wasser glitzerte in der Sonne, ein hölzerner Steg reichte hinaus aufs Wasser, und ein kleines Ruderboot schaukelte sanft am Ufer. Da sind wir! Herzlich willkommen im schönsten roten Häuschen von ganz Schweden! Papa sprang aus dem Auto. Er hatte kurze blonde Haare, eine sommersprossige Nase und trug eine blaue Shorts und ein gestreiftes T-Shirt. Vor Freude hüpfte er fast wie ein Kind. Der See! Der See! Wir wollen zum See! Das waren Hanne und Lotte, die Zwillinge, gerade sechs Jahre alt, mit kurzen blonden Locken. Hanne trug ein rosa Kleidchen mit Erdbeeren darauf, Lotte ein hellblaues mit Blumen. Wie zwei kleine Wirbelwinde flitzten sie los. Warte, Hanne! Warte, Lotte! Nicht so schnell, ich komme mit euch mit! Lene, die große Schwester, elf Jahre alt, lief hinterher. Sie hatte lange blonde Zöpfe, trug eine grüne Latzhose und rote Gummistiefel. Sie nahm die beiden Kleinen fest an die Hand, damit niemand ins Wasser plumpste. Guck mal, ein Steg! Und ein Boot! Und Fische, ganz viele Fische! Ja, aber am Steg bleiben wir schön an der Hand. Erst schauen, dann staunen. So machen das echte Abenteurer. Papa wollte den ersten großen Koffer ins Haus tragen. Doch er schaute dabei viel zu sehr auf den See und nicht auf seine Füße. Hoppla! Der Koffer war schneller als ich! Keine Sorge, ich habe nur kurz das Gras umarmt. Sehr weiches Gras, wirklich sehr freundlich. Ach, mein lieber Tollpatsch. Steh wieder auf, sonst wachsen dir noch Gänseblümchen aus den Ohren. Mama lachte. Sie hatte lange blonde Haare zu einem Zopf gebunden und trug ein gelbes Sommerkleid und Sandalen. Ruhig und fröhlich packte sie mit an, während Papa sich das Gras vom T-Shirt klopfte. Ich helfe beim Auspacken, Mama! Ich nehme die leichte Tasche, und Hanne und Lotte dürfen die Kissen tragen. Kissen! Kissen! Wir sind die stärksten Kissen-Trägerinnen der Welt! So trugen alle zusammen ihre Sachen ins rote Häuschen. Drinnen roch es nach Holz und Sommer. Es gab eine kleine Küche mit einem Fenster zum Wald, einen runden Tisch und weiche Betten unter dem Dach. Und jetzt kommt das Allerbeste. Ich backe uns meine berühmten Zimtschnecken. Wer hilft mir beim Rühren? Ich! Ich! Und ich auch! Ich passe auf, dass Lotte nicht den ganzen Zucker vernascht, bevor er in den Teig kommt. [laughs] Gute Idee, Lene. Auf dich ist Verlass, große Schwester. Bald duftete das ganze Häuschen nach warmem Zimt und süßem Zucker. Der Ofen brummte leise, und aus ihm kamen goldbraune Zimtschnecken, weich und klebrig und wunderbar. Diese Zimtschnecken sind so gut, die sollten einen Orden bekommen! Den goldenen Zimt-Orden! Mama legte die frischen Zimtschnecken auf einen großen Teller mitten auf den Küchentisch. Alle aßen, bis die Bäuche rund und die Augen müde wurden. Mmh, noch eine, bitte, nur noch eine kleine, klitzekleine... Morgen früh gibt es noch mehr. Jetzt wird geschlafen, ihr kleinen Zimtschnecken-Räuber. Kommt, Hanne, kommt, Lotte. Ich erzähle euch oben noch eine Gutenachtgeschichte vom See. Und so kuschelten sich alle glücklich und satt in ihre Betten. Draußen wurde der See ganz still, und der Mond legte einen silbernen Streifen aufs Wasser. [sighs] Was für ein herrlicher erster Tag. Gute Nacht, meine liebe Familie. Nur eines hatte niemand bemerkt: In der Küche stand das kleine Fenster einen Spalt offen. Die warme Sommerluft strich herein, und der süße Duft der Zimtschnecken zog leise hinaus in den dunklen Wald. Ob das eine gute Idee war? Das würde sich am nächsten Morgen zeigen.
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