
Belletristik
Lena und die Parkbande — Die Flaschenpost im Schilf
Mit KI erzeugtAls Tobi beim Entenfüttern eine geheimnisvolle Flasche aus dem Schilf fischt, beginnt für die Parkbande ein aufregender Nachmittag voller Rätsel und Überraschungen. Ein alter Zettel mit einem Reim und einer seltsam unvollständigen Zeichnung führt die vier Freunde durch den ganzen Park — von der alten Eiche bis zur Steinbrücke und weiter in den Rosengarten. Was am Ende des Kletterhügels auf sie wartet, hätte niemand von ihnen erwartet.
Kostenlos reinhören: Die Flasche im Schilf
Titelsong
Kapitel 1 von 2 · gesamt 0:00 / 5:04
Kapitel
So geht die Geschichte weiter …
Noch ca. 18 Minuten warten auf dich. Registrier dich kostenlos und hör diese und alle anderen Geschichten in voller Länge — ohne Abo, ohne Kreditkarte.
Kostenlos registrieren & weiterhörenZum Mitlesen: Die Flasche im Schilf
An einem goldenen Nachmittag lag der Ententeich still und glitzernd in der Sonne. Am Ufer stand Tobi, der Jüngste der Parkbande. Sechs Jahre alt war er, mit blonden Wuschelhaaren unter einer roten Mütze, einem viel zu großen Fußballtrikot und seiner Keksdose fest unter dem Arm. Er warf den Enten Krümel zu und lachte, wenn sie schnatternd danach schnappten. Hier, für dich! Und für dich! Und einer für die Kleine ganz hinten! Ihr müsst schön teilen, hört ihr? Doch dann hielt Tobi mitten in der Bewegung inne. Zwischen den grünen Schilfhalmen schaukelte etwas hin und her. Etwas Glänzendes. Etwas, das nicht dorthin gehörte. He! Da ist was im Schilf! Eine Flasche! Eine richtige, alte Flasche! Lena, Ben, Mia, kommt schnell! Schon kam Lena angelaufen, die mutige Anführerin. Neun Jahre alt, mit braunen Zöpfen und roten Haargummis, Sommersprossen auf den Wangen. Sie trug ihre gelbe Regenjacke und grüne Gummistiefel, obwohl die Sonne schien, und das Fernglas baumelte an ihrem Hals. Hinter ihr kamen Ben mit seiner großen Umhängetasche und Mia mit dem lila Blumenpulli und ihrem kleinen Notizbuch. Eine Flasche im Schilf? Zeig her, Tobi! Aber pass auf, dass du nicht ins Wasser plumpst. Ich krieg sie fast! Nur noch ein kleines Stück … so … hab ich! Oh, seht nur! Da ist etwas drin. Ein Zettel, ganz zusammengerollt. Und die Flasche ist mit einem Korken verschlossen, ganz fest. Wartet, das ist ein Fall für mich. Wenn wir am Korken zerren, zerbricht am Ende alles. Ich hab genau das Richtige dabei. Ben, der kluge Tüftler, mit seinen kurzen schwarzen Locken und der blauen Brille, kramte in seiner Umhängetasche. Er zog ein kleines Werkzeug hervor und drehte damit ganz vorsichtig am alten Korken. Langsam, ganz langsam. Und … plopp! Geschafft. Da, der Zettel. Ganz trocken ist er geblieben, weil der Korken so dicht war. Gib ihn mir, ich mach ihn glatt. Ganz behutsam, damit er nicht reißt. Er ist schon ganz vergilbt und knittrig. Mia strich den alten Zettel mit sanften Fingern glatt, immer wieder, bis er offen vor ihnen lag. Die vier steckten die Köpfe zusammen. Auf dem Blatt standen kleine, verschnörkelte Buchstaben. Und daneben war eine Zeichnung. Aber nur eine halbe. Das ist ein Rätsel! Hört zu, ich lese es vor: Wer klug ist und mutig, der folge der Spur. Zum ältesten Freund führt der erste Weg nur. Er breitet die Arme, so weit wie ein Zelt. Dort wartet ein Wink, der die Richtung dir stellt. Der älteste Freund? Wer ist denn der älteste Freund? Meine Oma? Und schaut mal die Zeichnung an. Sie hört einfach in der Mitte auf. Als hätte jemand die andere Hälfte vergessen. Man sieht ein paar Linien, wie Blütenblätter vielleicht. Aber es fehlt so viel. Das ist wirklich seltsam. Halb so wild. Ein Rätsel löst man Schritt für Schritt. Und der erste Schritt steht doch schon hier: der älteste Freund, der die Arme breit ausbreitet wie ein Zelt. Arme so weit wie ein Zelt … das klingt nach etwas Großem. Etwas mit vielen Ästen. Der älteste Freund im ganzen Park! Das kann nur einer sein. Die alte Eiche! Zur Eiche, zur Eiche! Aber ich nehm meine Kekse mit. Man weiß ja nie, ob man unterwegs Hunger kriegt. Gute Idee, Tobi. Und niemand bleibt zurück, hört ihr? Wir lösen das zusammen. Flasche einpacken, Zettel gut festhalten, und los geht's! Und so machte sich die Parkbande auf den Weg. Tobi mit der Keksdose, Ben mit der Umhängetasche, Mia mit dem Notizbuch und Lena mit dem Zettel in der Hand. Die halbe Zeichnung ließ ihnen keine Ruhe. Was verbarg sich in der anderen Hälfte? Und was wartete am ältesten Freund des Parks? Über die sonnige Wiese führte ihr Weg geradewegs zur alten Eiche.
… weiterlesen und weiterhören nach der kostenlosen Registrierung.
Oder erschaffe deine eigene Geschichte
Wie „Lena und die Parkbande — Die Flaschenpost im Schilf“, nur ganz nach deinem Geschmack — du sagst, worauf du Lust hast, den Rest machen wir.