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Cover: Das unsichtbare Meer: Maxims große Reise durch die Luft

Sachbuch

Das unsichtbare Meer: Maxims große Reise durch die Luft

Mit KI erzeugt
Wissenschaft & NaturKinderAb 8 Jahrenca. 40 Min.

Stell dir vor, du sitzt gerade auf dem Grund eines riesigen, unsichtbaren Meeres – und merkst es nicht einmal. Maxim hat eine einfache Frage: Ist Luft wirklich etwas, oder ist sie einfach… nichts? Zusammen mit der unvergleichlichen Professorin Luftikus begibt er sich auf eine Entdeckungsreise, die alles auf den Kopf stellt, was er über das scheinbare Nichts um sich herum zu wissen glaubte.

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Ist da überhaupt etwas? Die Frage nach dem Nichts

Kapitel 1 von 1 · gesamt 0:00 / 4:50

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Tempo
Schlummer

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Zum Mitlesen: Ist da überhaupt etwas? Die Frage nach dem Nichts

Stell dir einmal vor, du wischst mit der Hand durch die Luft. Vor dir liegt scheinbar nichts. Kein Ding, kein Gegenstand, einfach nur leerer Raum. Und trotzdem passiert etwas, wenn du deine Hand ganz schnell hin und her bewegst. Spürst du es? Genau diese Frage stellte sich auch ein Junge namens Maxim.

Maxim war sieben Jahre alt und hatte wache, neugierige Augen. Seine kurzen braunen Haare standen an diesem Morgen ein wenig durcheinander, und er trug sein bequemes blaues T-Shirt und seine Turnschuhe. Immer, wenn er etwas Neues verstand, breitete sich ein großes Grinsen auf seinem Gesicht aus. Und heute sollte er sehr, sehr oft grinsen.

Denn heute besuchte er Professorin Luftikus. Sie war eine Frau um die fünfzig, mit lockigen grauen Haaren, die sie zu einem lustigen Zopf gebunden hatte. Auf ihrer Nase saß eine runde Brille, und sie trug einen weißen Kittel mit vielen bunten Knöpfen. In ihrer Kitteltasche steckte, wie immer, ein aufgeblasener Luftballon. Die Professorin liebte es nämlich, unsichtbare Dinge sichtbar zu machen.

„Maxim", sagte sie und lächelte geheimnisvoll, „ich habe eine Frage an dich, und sie ist gar nicht so leicht. Sag mir: Was ist eigentlich Luft?"

Maxim überlegte. Er wischte mit der Hand durch den Raum und zuckte mit den Schultern. „Na ja … Luft ist doch einfach nichts. Da ist doch gar nichts. Man sieht nichts, man fasst nichts an. Zwischen mir und der Wand ist eben … leer."

Die Professorin nickte langsam. „Das denken die meisten Menschen. Luft ist unsichtbar, also glauben wir, sie sei nichts. Aber jetzt pass gut auf." Sie hob die Hand und wedelte damit ganz schnell vor Maxims Gesicht hin und her. Sofort spürte Maxim einen kleinen, kühlen Windhauch auf seiner Haut.

„Hast du das gefühlt?", fragte sie.

„Ja!", rief Maxim. „Ein bisschen Wind!"

„Und woher kommt dieser Wind?", fragte die Professorin. „Ich habe doch nichts in der Hand. Ich habe nur die Luft zur Seite geschoben. Und wenn ich Luft zur Seite schieben kann – dann muss dort doch etwas sein, oder? Man kann nur etwas schieben, das auch wirklich da ist."

Maxim blinzelte. Daran hatte er noch nie gedacht. Er wischte selbst noch einmal mit der Hand durch die Luft, diesmal ganz kräftig, und tatsächlich – er spürte den sanften Widerstand. Als würde er durch etwas hindurchstreichen, das er nur nicht sehen konnte. [pauses]

„Aber warte", sagte die Professorin, „das Beste kommt noch." Sie zog den Luftballon aus ihrer Kitteltasche, einen leeren, schlaffen, ganz platten Ballon. „Sieht der aus, als wäre etwas drin?"

„Nein", sagte Maxim. „Der ist ganz platt und leer."

Da setzte die Professorin den Ballon an die Lippen und blies hinein. Der Ballon wurde größer und größer, rund und prall, bis er fast so dick war wie Maxims Kopf. Dann hielt sie ihn zu und drückte ihn Maxim in die Hand.

„Und jetzt?", fragte sie. „Ist der Ballon immer noch leer?"

Maxim drückte den Ballon vorsichtig. Er war fest und prall und drückte zurück. „Nein! Da ist etwas drin! Der ist ganz voll!"

„Und was habe ich hineingetan?", fragte die Professorin mit funkelnden Augen.

Maxim riss die Augen auf. „Luft! Du hast nur Luft hineingepustet! Und trotzdem ist der Ballon jetzt richtig voll und dick!"

Die Professorin klatschte in die Hände. „Ganz genau! Luft nimmt Platz ein. Sie füllt den Ballon aus, sie drückt gegen die Wände von innen. Etwas, das nichts ist, könnte das niemals. Luft ist also kein Nichts, Maxim. Luft ist ein echtes Etwas. Sie ist nur unsichtbar."

Maxim starrte den prallen Ballon in seiner Hand an, als hielte er einen kleinen Schatz. [exhales] Ein unsichtbares Etwas, das man fühlen, schieben und einfangen konnte. Und plötzlich hatte er tausend neue Fragen.

Wenn Luft wirklich etwas war – woraus bestand sie dann eigentlich? War es ein einziger Stoff, oder steckten darin viele verschiedene Zutaten, die man nur nicht sehen konnte? Genau dieser Frage wollten die beiden nun auf den Grund gehen.

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